Author Archives: Georg Chatzigeorgiou

Hallo liebe Freunde vom Folklorekreis Gütersloh,

nun ist die Fastenzeit bald zu Ende und das Osterfest steht vor der Tür. Sicherlich hat in dieser Zeit der eine oder andere von euch freiwillig auf etwas verzichtet. Ein jeder von uns musste und muss immer noch auf unser gemeinsames Hobby verzichten.
Es ist nun schon über ein Jahr her, dass uns die Corona-Pandemie beschäftigt und uns an unserem normalen Lebensalltag  hindert und einschränkt. Ich glaube, dass ihr alle der Meinung seid, dass es genug ist. Ein Lichtblick ist sicherlich die Impfung mit der wir dem Virus den Kampf ansagen können. Nur leider bekommen die Verantwortlichen es nicht so schnell hin, wie wir es gerne hätten. Trotz allem wird die Zeit kommen, wo jeder die Möglichkeit hat geimpft zu werden. Spätestens dann werden die Infektionszahlen rapide sinken und wir werden zu unserem normalen Leben zurückkehren. Und damit auch zum gemeinsamen Tanzen.
Ich freue mich schon riesig darauf euch alle gesund und muter wiederzusehen.
Bis dahin wünsche ich mir von Gott, dass ihr alle gesund bleibt, durchhaltet, die Zeit genießt, soweit dies möglich ist und ein schönes Osterfest im Kreis der Familie begehen könnt.

Seid alle herzlichst gegrüßt

Georg Chatzigeorgiou
1. Vorsitzender vom Folklorekreis Gütersloh e.V.

Liebe Freunde vom Folklorekreis Gütersloh,

ein Jahr voller Herausforderungen und Einschränkungen neigt sich langsam dem Ende zu. Was uns allen dieses Jahr abverlangt wurde, wird sich leider im folgenden Jahr fortführen. Viele gemeinsame Aufführungen und Aktivitäten waren geplant und hätten uns sehr viel Spaß gemacht. Frühlingsfeste, Gütersloh International, Kartoffelmarkt, die Steubenparade in New York und Erntedankfest. Nicht mal unsere Jahreshauptversammlung konnten wir durchführen. Auf alles mussten wir verzichten. Keiner von uns allen hätte sich vorstellen können, dass wir im 45. Jahr unserer Gruppe, selbst auf unser wöchentliches Tanzen verzichten müssen. Trotz allen Entbehrungen und Einschränkungen möchte ich positiv in die Zukunft schauen. Vor uns liegt das Fest des Friedens und die Zeit der Besinnung. Sicherlich wird das Weihnachtsfest, und der Jahreswechsel, für jeden einzelnen von uns, in diesem Jahr anders sein. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern möchte ich behaupten, dass es uns trotz allem noch gut geht. Ich bin optimistisch, dass es auch in Zukunft so bleiben wird. Mit einer großen Planung für das nächste Jahr können wir leider, zum jetzigen Zeitpunkt, noch nicht beginnen. Die Teilnahme an der Steubenparade in den USA wurde auf das nächste Jahr verschoben. Wir werden sehen was bis dahin geschied. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit euch und auf den Tag an dem ich euch schreiben kann, dass wir uns am Dienstag wieder zum Tranzen treffen. Bis dahin wünsche ich euch und euren Familien, auch im Namen aller Vorstandsmitglieder, bleibt gesund, feiert ein besinnliches Weihnachtsfest und kommt gut in neue Jahr.
Euer
Georg

 

Das diesjährige Gruppenwochenende vom Folklorekreis Gütersloh fand in der Jugendherberge in Kassel statt. Vom 18. bis 20. Oktober sollte Musik und Tanz, sowie das gesellige Miteinander im Vordergrund stehen. Vier Damen der Musikgruppe und fast alle Tänzerinnen und Tänzer trafen am späten Freitag Nachmittag in Kassel ein.Nach einem reichhaltigen Abendessen wurde natürlich, wie sollte es anders sein, das Tanzbein geschwungen. Tänzerisch hatte sich der Folklorekreis einiges für das Wochenende vorgenommen. Ein neues Programm für 2020 sollte erarbeitet werden, sowie zwei neue Tänze, die ein befreundetes Paar aus Braunschweig mitgebracht hatten. Wie bereits erwähnt, wird im Folklorekreis Gütersloh auch das Gesellige groß geschrieben. So wurden am Freitag Abend die mitgebrachten Gesellschaftsspiele ausgepackt und nach Herzenslust gespielt.

Bis tief in die Nacht wechselten die vielen Karten und Spielfiguren ihre Besitzer. Nach einem stärkendem Frühstück ging es am nächsten Morgen weiter mit Musik und Tanz. Seyras und Hornpfiffen, zwei ganz neue Tänze für alle Mitglieder, wurden intensiv erklärt und neu einstudiert. Zusätzlich hatte man sich drei neue Tanzfolgen für das Wochenende vorgenommen, die im nächsten Jahr ins Programm aufgenommen werden sollen. Zwei deutsche, sowie eine skandinavische Folge, bestehend aus jeweils drei Tänzen. Ein Tanzprogramm, das einiges von den Tänzerinnen und Tänzer abverlangt.

Natürlich wäre das Gruppenwochenende nichts, wenn nicht auch etwas für das Kulturelle dabei wäre. So war der Besuch am Samstag Nachmittag im Bergpark am Schloss Wilhelmshöhe eine willkommene Abwechslung für alle. Zum einen tat ein Spaziergang im schönen angelegenen Park, mit seinen vielen alten Bäumen und dem Herkules Denkmal gut und zum anderen war eine Führung im Weißensteinflügel von Schloss Wilhelmshöhe arrangiert worden. Nach einer kurzen Kaffeepause im Schlosscafe ging es wieder zurück zur Jugendherberge.

Dort angekommen, wurde natürlich wieder das Tanzbein bis zum Abendessen geschwungen. "Tanzen macht Spaß" Das Motto vom Folklorekreis Gütersloh. Gesellig ging es am Abend weiter. Hinein in den Geburtstag von Georg, der um 24 Uhr die Korken knallen lies. Das die Flasche selbst durch den Saal schoss, anstelle des Korkens, war natürlich nicht eingeplant. Jeder der zu diesem Zeitpunkt bereits ein wenig schläfrig war, wurde durch den Knall abrupt wieder ins Leben gerufen. Am nächsten Morgen, wie sollte es anders sein, wurde das neu erlernte Tanzprogramm wiederholt. Sicherlich war der ein oder andere zu diesem Zeitpunkt bereits ein wenig übernächtigt.

Trotz allem konnten die ermüdeten Gehirnzellen nochmals aktiviert werden. Nach dem Mittagessen traten alle wieder die Heimreise an und konnten auf ein erfolgreiches und schönes  Wochenende in Kassel zurückblicken.

 

 

 

 

Die diesjährige Mitgliederversammlung vom Folklorekreis Gütersloh e.V. hatte wieder einmal einige interessante Punkte auf der Tagesordnung.
So konnten alle Teilnehmer, die nicht nur aus dem Kreis Gütersloh, sondern auch aus Bielefeld und Lippstadt kamen, gespannt sein.

So wurde unter anderen ein neuer Vorstand gewählt.
Peter Rohde, langjähriger Tanzleiter und Gründer des Folklorekreises stand dem Vorstand, und als Tanzleiter, leider nicht mehr zur Verfügung. An seiner Stelle wurde Volker Fellersmann, als Beisitzer zusammen mit Matthias Schiller in den Vorstand gewählt. Den 1. Vorsitz hat weiterhin Georg Chatzigeorgiou sowie Andrea Schiller als 2. Vorsitzende. Als Kassenwartin wurde Margot Chatzigeorgiou in ihrem Amt bestätigt.
Als Schriftführerin wurde Nina Chatzigeorgiou, in Abwesenheit, wiedergewählt.

Auch für das nächste Jahr plant der Folklorekreis Gütersloh e.V. wieder einige gemeinsame Aktivitäten. So wurden bei der Mitgliederversammlung 5 ausländische Festival vorgestellt. Nach Marokko, Litauen, Griechenland, Frankreich oder in die USA könnte die Reise 2020 gehen. Bereits in diesem und auch im letzten Jahr hatte der Folklorekreis die Stadt Gütersloh auf Festivals im In- und Ausland vertreten.

Ebenfalls wurde auf der Mitgliederversammlung entschieden, im nächsten Jahr eine Folkloregruppe aus dem Ausland und eine langjährig befreundete Gruppe vom Niederrhein einzuladen.

Zur Stärkung der Gemeinschaft und der Freude am Tanzen und Musizieren wird es auch im nächsten Jahr ein gemeinsames Gruppenwochenende im Herbst geben, an dem ein neues Tanzprogramm für 2021 erarbeitet werden soll.

Der Folklorekreis Gütersloh e.V. hat sich für sein 45. Jahr einiges vorgenommen. Um all die geplanten Aktivitäten realisieren zu können, bedarf es viele begeisterte Tänzerinnen und Tänzer sowie eine starke Musikgruppe. Eine gute Gemeinschaft, die viel Spaß am Tanzen und Musizieren hat. „Tanzen macht Spaß.“ Nach diesem Motto startet der Folklorekreis Gütersloh ins nächste Jahr.

Wer Interesse hat, Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden oder einmal versuchen möchte kostenlos und unverbindlich Folklore zu tanzen, sollte am 05.11.2019 um 20:00 Uhr, zu einem Workshop ins Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh kommen. Weitere Informationen und interessante Einblicke findet man unter www.folklorekreis.de oder unter Telefon 05205-70987.

Die 56. Europeade fand in diesem Jahr vom 17.-21. Juli in der nordhessischen Stadt Frankenberg statt. Insgesamt 47 Musikerinnen, Tänzerinnen, Musiker und Tänzer hatten sich aus dem Kreis Gütersloh als "Der Kreis tanzt" angemeldet. Eine Kooperation aus den Folklore- und Volkstanzgruppen, wie der Volkstanzkreis Rheda-Wiedenbrück, der Volkstanzgruppe Marienfeld, dem Volkstanzkreis Halle sowie der Gruppe Tanzschuh & Co. aus Halle und natürlich auch dem Folklorekreis Gütersloh. Insgesamt ca. 5100 Folkloristen aus ganz Europa nahmen an diesem größten europäischen Festival teil. Die Unterbringung fand überwiegend in Schulen, Turnhallen und in einer nahe gelegenen Kaserne statt. So waren auch die Gütersloher in der Gesamtschule Battenberg untergebracht. Zwei Klassenräume boten den Teilnehmer eine kuschelige Herberge.

Eine eigens für die Europeade aufgestellte Arena mit ca. 3500 Sitzplätzen verwandelte die Wehrweide in Frankenberg zum Austragungszentrum für die nächsten 5 Tage. Hier fanden die abendlichen Veranstaltungen, wie am Donnerstag die Eröffnungsfeier, am Freitag das Chorkonzert und schließlich am Sonntag die Abschlußveranstaltung statt. Ein extra aufgestelltes Versorgungszelt in der Nähe diente als Speiseort, an dem alle Teilnehmer zu bestimmten Zeiten verköstigt wurden.

Die ersten vom Folklorekreis Gütersloh reisten am Mittwoch Morgen zur Anmeldung an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Stadt noch im Normalzustand und die Veranstaltungsorte, wie Bühnen und die Arena, wurden für die Mega-Veranstaltung vorbereitet. Im Laufe des Tages fanden sich alle Teilnehmer in ihrer Herberge, der Gesamtschule Battenberg, ein und bezogen ihre Quartiere. Der Mittwoch verlief verhältnismäßig entspannt. Man genoss die Sonne und das herrliche Wetter und bummelte durch die Gassen von Frankenberg. Am Abend spielten und tanzten die Gruppen aus der Region und unterhielten die anwesenden Gäste.

Am Donnerstag verwandelte sich die hessische Stadt in einen Ort der bunten Fröhlichkeit. Bereits im Laufe des Tages fanden auf den insgesamt 10 Bühnen verschiedene tänzerische und musikalische Darbietungen statt. Angereiste Folkloregruppen aus dem Norden, Süden, Westen oder Osten von Europa zeigten ihre traditionellen Tänze aus ihrer Region.

Für Nina vom Folklorekreis Gütersloh fand eine erste Probe auf der Bühne der Arena statt. Sie war gebeten worden, zusammen mit dem Fanfaren- & Showorchester Gotha die Europahymne zur Eröffnungsfeier zu singen. Auf Grund mangelnder Konversation im Vorfeld war Spontanität gefragt. So mussten spontan die Noten bearbeitet werden, um ein Zusammenspiel zu ermöglichen. Da bei der Eröffnungsfeier alle deutschen Gruppen mit der Sternpolka beginnen sollten, gab es auch eine Probe für alle deutschen Musiker und Tänzer. Ein fantastischer Klang bei dieser Vielzahl von Musikanten sowie ein buntes Bild bei allen deutschen Tänzerinnen und Tänzer.

Nach der zeremoniellen Übergabe der Europeade-Flagge von Viseo (Ort der letzten Europeade) an Frankenberg und das eindrucksvolle Hissen, in Begleitung der Europahymne, konnte die 3-stündige Eröffnungsgala beginnen. Die Tanzfläche war in 6 Feldern aufgeteilt, auf denen jeweils eine Gruppe ein 3-minütigen Tanz aus ihrem Land zeigte. Alle 211 Gruppen waren entweder für die Eröffnungsfeier oder für die Abschlussgala eingeteilt.

Der Freitag stand für die Gütersloher Gruppe unter dem Motto "Tanzen mach Spaß". War in den Tagen vorher noch die Möglichkeit zivil gekleidet das Festival zu besuchen, kleidete man sich am Freitag den ganzen Tag in Tracht. Auf zwei Auftrittsbühnen war "Der Kreis tanzt" eingeplant. Bereits um 11:00 Uhr auf der Bühne Nummer 10 vor dem Versorgungszelt und um 15:30 Uhr in der Innenstadt auf der Bühne Untermarkt. Jeweils ein 30minütiges Programm mit Tänzen aus der überwiegend westfälischen Region hatte die Gruppe vorbereitet. So gehörten u.a. die Tänze Begrüßungswalzer, Lange Reihe, Sauerländer, Großer Achter und auch das Flachsernten zum Repertoire. Zwischen den Aufführungen gab es die Möglichkeit sich die vielen, vielen anderen Folkloregruppen auf den anderen Bühnen anzuschauen und/oder sich an den aufstellten Verkaufs- und Informationshütten über die vergangenen oder zukünftigen Europeaden zu informieren. Es ist sicherlich vorstellbar, dass der Tag bei einem solchen Mega-Programm rasend schnell vorbei ging.

Am Abend hatten die Gütersloher die Wahl zwischen einem speziell vom Battenberg ausgerichteten Folklore- und Party-Abend in der Stadthalle Battenberg oder sich auf dem Unter- und Obermarkt in Frankenberg bei "Europeade By Night" unterhalten zu lassen. In Battenberg zeigten einige Gruppen Tänze aus ihrem Programm. In Frankenberg sorgten Musikgruppen aus allen Herren Länder für gute Stimmung und Unterhaltung. Bei herrlichen Temperaturen profitierten auch die Getränkewagen und Lokalitäten rund um die beiden Plätze in der Innenstadt.

Am Samstag Vormittag wurden alle Vertreter der verschiedenen Gruppen zum Empfang beim Bürgermeister geladen. Als Vertreter der Gütersloher Gruppe nahmen verdienterweise Andrea und Matthias Schiller daran teil. Sie hatten in diesem Jahr die Anmeldung und Organisation für die gesamte Kreis-Gütersloher-Gruppe übernommen.

Am Nachmittag war der große Festumzug durch die Innenstadt von Frankenberg geplant. Nachdem einige Gruppen am Vormittag noch ihre Auftritte hatten versammelten sich alle um 14:00 Uhr am Aufstellungsort zur großen Parade. Alle insgesamt 211 Gruppen in ihren bunten Trachten und mitgebrachten Utensilien, Landesflaggen und Vereinsfahnen stellten sich auf ihren Nummern-Platz auf und warteten auf ihren Abmarschbefehl. "Der Kreis tanzt" hatte die Nummer 203 und war somit am Ende des Festumzuges aufgestellt. Eine Gruppe nach der anderen, in bunter Vielfalt und mit viel Musik, passierte den Standort 203.

Bis schließlich um ca. 16:00 Uhr der große Regen und Hagel kam. Innerhalb weniger Minuten waren fast alle durchnässt. Selbst die vorsorglich mitgebrachten Regenschirme konnten die Wassermassen nicht aufhalten. Wie erfreulich war es da, dass einige Bürger von Frankenberg ihre Türen öffneten und den Akteuren Unterschlupf gewährten. So wie zum Beispiel eine Bäckerei, die ihre Backstube öffnete und somit vielen Folkloristen einen trockenen Ort boten. Auf Grund des nicht einzuschätzenden Wetters sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, den Umzug abbrechen zu lassen. Das hatte natürlich zur Folge, dass unter anderen auch die Gütersloher nicht in den wünschenswerten Genuss der Parade kamen und völlig durchnässt in ihr Quartier zurück kehrten mussten, um sich einigermaßen trocken zu legen. Bei vielen Akteuren stellte sich die Frage : Wie die empfindlichen Trachten bis zum nächsten Tag wieder trocken bekommen? Das Wetter beruhigte sich zum Abend wieder und so konnte der Europeadeball rund um das Frankenberger Rathaus, wie geplant, stattfinden. Stimmung pur war angesagt. Bis spät in die Nacht spielten verschiedene Orchester und Musikgruppen und brachten die ohnehin schon tanzbegeisterten Folkloristen und Bürger von Frankenberg zum Tanzen.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Liebfrauenkirche im Zentrum von Frankenberg. Schnell füllten sich die Bänke mit internationalen Gästen aus ganz Europa. Die Gebete und in den Predigten, die auch in englisch übersetzt wurden, ging es um die farbige Vielfalt unter den Menschen. Gesangseinlagen aus verschiedenen Nationen, wie unter anderem ein "Ave Maria" aus Portugal, gaben der gesamten Messe immer wieder ein festliches Ambiente. In die Europahymne am Schluss stimmten alle in ihrer eigenen Sprache mit ein.

Der Höhepunkt, besonders auch für die Gütersloher, war an diesem Tag die Abschlussveranstaltung, die planmäßig um 15:00 Uhr bei herrlichem Sonnenschein begann. Wie alle anderen Gruppen hatten auch die Tanzgruppen aus Nordrhein-Westfalen, zu dem auch der Kreis Gütersloh gehört, drei Minuten Zeit ein westfälisches Potpourri auf das Paket zu legen. Ein Feeling der besonderen Art. (siehe auch Video Europeade 2019) Dieses Mal hatte man auch durchsetzten können, dass die Musiker der Tanzgruppen live spielen konnten. Dies war in den vergangenen Europeaden leider nicht immer der Fall gewesen. So marschierten die Gütersloher gemeinsam mit den Tänzern aus Neuenkirchen, Paderborn und Oberbauerschaft auf die Tanzfläche und gaben ihr Bestes. Alle, besonders die Musiker, freuten sich über einen gelungenen Auftritt.

Drei Stunden ging auch die Abschlussveranstaltung, bei der viele Gruppen, die zur Eröffnungsgala nicht getanzt hatten, bei strahlend blauen Himmel ihr Programm zeigten. Abschluss und Höhepunkt des Abends, war natürlich das Einholen der Europeadeflagge und die zeremonielle Übergabe dieser an Klaipéda in Litauen, wo im nächsten Jahr die 57. Europeade stattfinden wird.

Herr Bürgermeister Rüdiger Heß aus Frankenberg, dankte allen Helfern, die für den reibungslosen Ablauf in Frankenberg gesorgt hatten. Der Bürgermeister von Klaipéda bedankte sich ebenfalls in seiner Rede und überraschte alle Anwesenden mit einem bekannten Jazzsong von Louis Armstrong. "What A Wonderful World". Die Botschaft an alle: Frieden, Freundschaft und das gemeinsame Miteinander sollte das Ziel jeder Europeade in Europa und der Welt sein. Möge die Menschheit erkennen und verstehen, welch wundervolle Welt uns gegeben wurde, die wir alle zusammen hegen und pflegen müssen.

Der Kreis tanzte zur 56. Europeade in Frankenberg.